Nur "kleiner" Leonhardi-Ritt in Kirchweidach.

Der Leonhardi-Verein Kirchweidach hat sich in seiner letzten Sitzung dazu entschlossen, den diesjährigen Leonhardi-Ritt trotz bestehender Corona-Einschränkungen in einem wesentlich kleinerem Umfang für Einheimische durchzuführen. Dem Vorstandsgremium war es dabei sehr wichtig festzuhalten, dass die jahrhundertelange Tradition des Ritts in der heimischen Gemeinde und das Gelübde der Vorfahren trotz der Pandemie auch in 2020 fortgeführt und erfüllt werde. Der traditionelle Leonhardi-Markt werde hingegen in diesem Jahr nicht durchgeführt, wie Vorsitzender Georg Gierlinger mitteilte.
Der Leonhardi-Tag am Sonntag, 8. November, beginnt um 9 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus. Gleich im Anschluss daran beginnt sofort der kleinere Umritt. Der Rahmen dafür wurde mit folgenden Reitern, Gespannen/Festwägen festgelegt: St. Leonhard mit Begleitern, ein Festwagen mit Kapelle, ein Festwagen mit dem Modell der Pfarrkirche und des Heiligen Leonhard, eine Kutsche mit der Geistlichkeit und zwei Truhenwägen mit den Mitgliedern des Leonhardi-Vereins sowie mit dem Gemeindewappen , mit dabei ist auch die Musikkapelle Kirchweidach. Kirchweidacher, die dem Festgottesdienst beziehungsweise dem anschließenden Ritt beiwohnen wollen, bittet das Gremium des Leonhardi-Vereins bereits jetzt darum, die am Leonhardi-Tag geltenden Bestimmungen wie Abstandsregeln und eventuell noch bestehender Maskenpflicht einzuhalten. Für 2021 hofft der Verein, dass man den Fest-Ritt wieder glanzvoll und in seiner ursprünglichen Form präsentieren kann.
Quelle & Foto:
Uwe Heckmann
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